
InNoWest beim Potsdamer Tag der Wissenschaften 2026
Am 9. Mai 2026 war InNoWest beim 13. Potsdamer Tag der Wissenschaften auf dem Campus Golm der Universität Potsdam vertreten - mit interaktiven Stationen zu den Themen …
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Neuruppiner Hörsaal“, die von der Präsenzstelle Prignitz organisiert wird, informierten Prof. Dr.-Ing. Jörg Röder und Dipl.-Ing. (FH) Finn Schmid-Bonde in einem gemeinsamen Vortrag am 11. Juni über die Chancen und Herausforderungen der energetischen Sanierung von Gründerzeitgebäuden sowie seriellen Bauten aus der DDR-Zeit (EW 58/65 und WBS 70). Im anschließenden Austausch nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen einzubringen.

Im Mittelpunkt des Vortrags standen die unterschiedlichen Anforderungen an die energetische Modernisierung standardisierter Einfamilienhäuser der DDR-Bauweise (EW 58 und EW 65), von Mehrfamilienhäusern in Großtafelbauweise (WBS 70) sowie von Gründerzeitgebäuden mit historischer Schmuckfassade. Anhand praxisnaher Beispiele wurden geeignete Sanierungsmethoden vorgestellt und deren Auswirkungen auf den Energiebedarf, die Heizkosten sowie die Klimabilanz erläutert.
Besonderes Interesse fand die Frage, wie sich die charakteristischen Schmuckfassaden von Gründerzeitgebäuden erhalten lassen, ohne auf eine wirksame energetische Sanierung verzichten zu müssen. Der Vortrag zeigte auf, welche technischen Lösungen hierfür zur Verfügung stehen und welche Anforderungen an Planung und Ausführung gestellt werden.
Darüber hinaus wurden typische Planungs- und Ausführungsfehler beleuchtet, die zu Feuchteschäden, Bauschäden oder einer verminderten energetischen Wirksamkeit führen können. Deutlich wurde, dass eine fachgerechte Planung und Ausführung entscheidend dafür sind, den Gebäudebestand nachhaltig zu modernisieren, den Energieverbrauch und die Heizkosten zu senken sowie einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Die angeregte Diskussion im Anschluss an den Vortrag unterstrich das große Interesse an nachhaltigen und zugleich denkmalgerechten Sanierungskonzepten und bot Raum für einen intensiven Austausch.


In Brandenburg weisen viele Bestandsgebäude historische Geschossdeckenkonstruktionen mit tragenden Holzbalken auf. Eine energetische Sanierung der Außenfassaden ist bei diesen Gebäuden schwierig, wenn die Fassaden Schmuckelemente aufweisen.

Das Projekt untersucht Wege, um ungedämmte oder wenig gedämmte Einfamilienhäuser in Brandenburg energetisch zu sanieren.

Eine entscheidende Fragestellung für eine klimafreundlichere Zukunft ist, wie wir mit bestehenden Immobilien und bereits verbauten Ressourcen umgehen. Wie können sie wieder oder weiter genutzt werden?

Bauingenieurwesen + Bauphysik

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Studierende des HNEE Studiengangs Holzingenieurwesen des Moduls Bauphysikalische …