Energieverluste sichtbar machen: Studierende und Team Umbau prüfen ein 60er-Jahre-Haus auf Herz und Nieren

Sanierung / Modernisierung

Studierende des HNEE Studiengangs Holzingenieurwesen des Moduls Bauphysikalische Messtechnik haben ein Einfamilienhaus aus den frühen 1960er-Jahren in Zusammenarbeit mit dem Team Umbau bauphysikalisch untersucht.

Wärmebild eines zweistöckigen Hauses mit sichtbaren Fenstern und Markierungen M1 bis M5 auf der Fassade und dem Dach
Wärmebild eines Hauses. © InNoWest, Finn Schmid-Bonde

Im Rahmen einer Außenthermografie wurden die Fassaden- und Dachbereiche auf temperaturbedingte Auffälligkeiten (z. B. an Fensteranschlüssen und Bauteilübergängen) überprüft. Ergänzend wurde mit einem Blower-Door-Test die Luftdichtheit der Gebäudehülle vermessen, um potenzielle Leckagen zu identifizieren und daraus Ansatzpunkte für energetische Verbesserungen abzuleiten.

Das Headerbild zeigt eine Thermografieaufnahme eines Einfamilienhauses. Die Skala rechts (ca. −15 °C bis 0 °C) stellt Oberflächentemperaturen dar: helle Bereiche sind wärmer, dunkle kälter. Auffällig sind wärmere Zonen an Fenstern und Bauteilanschlüssen (z. B. Dach-/Wandübergang), was auf erhöhte Wärmeabgabe bzw. Wärmebrücken/Undichtheiten hindeuten kann. M1–M5 markieren ausgewählte Messpunkte.

Mit viel Teamgeist und fachlichem Blick haben die Beteiligten Thermografie und Blower-Door-Test umgesetzt – ein starkes Beispiel dafür, wie eine Ausbildung gezielt auf nachhaltiges Handeln und zukunftsfähiges Bauen ausgerichtet wird.

Wärmebild eines zweistöckigen Hauses mit sichtbaren Fenstern und Markierungen M1 bis M5 auf der Fassade und dem Dach
Das Team Umbau und die Studierenden vor Ort. © InNoWest, Prof. Ulrich Schwarz
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schwarz
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Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schwarz

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