Über 116.000 Aufrufe – breites öffentliches Interesse an DDR-Serienbau

Sanierung / Modernisierung
Materialforschung

Mit über 116.000 Aufrufen (Angabe des Redakteurs, Stand: Januar 2026) hat ein Artikel der Märkischen Allgemeinen Zeitung zum Thema DDR-Serienhäuser eine ungewöhnlich hohe Reichweite erzielt. Die Zahl verdeutlicht, dass sich das Interesse an diesen Gebäudetypen längst nicht mehr auf Fachkreise beschränkt, sondern eine breite Öffentlichkeit erreicht.

Eine Darstellung eines EW 58 in einer KI-Visualisierung
Originaldarstellung von Wilfried Stallknecht zur EW 58-Serie, kombiniert mit einer KI-Visualisierung, die energetische Sanierungsoptionen aufzeigt. © Wilfried Stallknecht

Am 27. November 2025 erschien in der Märkischen Allgemeinen Zeitung der Artikel "Zukunftsweisend: Warum die beliebten DDR-Häuser gerade eine Renaissance erleben". Der Beitrag wurde sowohl online als auch in der Printausgabe der Zeitung veröffentlicht und greift zentrale Fragestellungen auf, die auch Gegenstand des Symposiums "EW 58 – ein Gebäudetyp mit Zukunft?!" am 6. November an der FH Potsdam waren. Im Rahmen der Veranstaltung haben Prof. Schwarz und sein Team die DDR-Serienhäuser analysiert und eingeordnet. Deutlich wurde dabei, dass nicht allein architektonische Typologien oder Baujahre im Mittelpunkt stehen, sondern die Aufmerksamkeit sich auf eine baukulturelle Fragestellung richtet, die den Umgang mit einem prägenden Teil des gebauten Erbes betrifft.

Die Resonanz auf den Artikel und auf die Veranstaltung zeigt, dass das Thema auf ein gesellschaftliches Interesse stößt und das Team Zukunftsgerechter Umbau von InNoWest einen Nerv getroffen hat. Die hohen Aufrufzahlen sind Ausdruck eines breiten gesellschaftlichen Interesses an Baukultur, Transformation und Zukunftsfähigkeit des Bestands. Sie unterstreichen die Relevanz der an der FH Potsdam geführten Diskussion und bestätigen, dass die Auseinandersetzung mit DDR-Serienbauten heute als zentrale baukulturelle Aufgabe verstanden wird.

„Der Grundriss funktioniert super"

Zukunftsweisend: Warum die beliebten DDR-Häuser gerade eine Renaissance erleben

Gut eine Viertelmillion von ihnen gibt es noch in Ostdeutschland: Mit dem Serienhaus EW 58 oder EW 65 reagierte die DDR auf die Wohnungsnot. Nicht nur das macht sie für Architekten und Ingenieure heute noch interessant.

Ein Erdgeschoss und gleich darüber das Dach. Unter dem Dach meist Schlafzimmer, Kinderzimmer und Bad. EW 58 oder EW 65 heißen die seriell entstandenen Bauten, die man überall im Osten finden kann. 

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schwarz
Autor*in

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schwarz

Sprecher

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