InNoWest beim Potsdamer Tag der Wissenschaften 2026

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Am 9. Mai 2026 war InNoWest beim dreizehnten Potsdamer Tag der Wissenschaften auf dem Campus Golm der Universität Potsdam vertreten - mit interaktiven Stationen zu den Themen Digitalisierung, Umbau und Partizipation, die Besuchende jeden Alters zum Mitmachen einluden.

Kind gießt Wasser mit einer Schaufel in einen durchsichtigen Behälter mit einem Modell von Häusern und einer Kirche auf grünem Untergrund
Simulierung eines Überschwemmungsszenarios. © InNoWest, Corinna Hartwig

Am 9. Mai 2026 öffnete der Campus Golm der Universität Potsdam seine Türen für den 13. Potsdamer Tag der Wissenschaften – und InNoWest war mittendrin. Mehr als 40 Hochschulen, Schulen und Forschungseinrichtungen aus ganz Brandenburg nutzten den Samstag, um Forschung aus dem Labor direkt zu den Menschen zu bringen. Gut besucht war er in jedem Fall: Zwischen den Zelten und Ständen herrschte den ganzen Nachmittag reger Betrieb. Unser Stand zwischen dem FHP Mobil und dem Stand der TH Wildau, wurde ab 12 Uhr zum Anlaufpunkt für neugierige Gäste jeden Alters.

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Besonders viel los war am Wasserbecken: Beim Team Digitalisierung konnte hier von den Besuchende eine kleine Spielzeugstadt unter Wasser gesetzt werden. Ein Distanzsensor maß dabei kontinuierlich den steigenden Pegelstand und übertrug die Werte live auf einen Monitor – ganz ohne das Wasser zu berühren. Es enstanden lebendige Gespräche über Messtechnik, Klimafolgen und die Frage, wie Sensoren dem Menschen helfen können, schneller auf Umweltveränderungen zu reagieren. Wer Lust auf Daten hatte, fand am MOSIDI-Stand eine interaktive Karte, auf der sich Brandenburg mit echten offenen Daten erkunden ließ – von Temperaturverläufen bis zu Altersstrukturen in Städten und Landkreisen. Unser KI-Chatbot war an diesem Tag mal nicht mit InNoWest Wissen gespeist, sondern aus mit FragFinn und Wissen der Wikipedia - und das auf kindgerechte Sprache heruntergebrochen. 

Beim Lego-Serious-Game von Team Partizipation hieß es: „Miss deine digitale Nachhaltigkeitsbilanz!“ Mit Bausteinen wurden Türme für CO₂-Verbrauch, Wasserverbrauch oder Arbeitsbedingungen für die Herstellung digitaler Produkte wie Smartphones gebaut. Der anschließende Austausch über Gestaltungsspielräume im digitalen Alltag zeigte, wie viel jeder einzelne von uns seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten kann.

Am Modell des Wohnungsbautyps EW 58 – einem seriellen DDR-Einfamilienhaus im Maßstab 1:10 – konnten Besucher*innen beim Team Umbau selbst Hand anlegen und verschiedene Modernisierungsmaßnahmen ausprobieren. Ein digitaler Zwilling zeigte in Echtzeit, wie sich Dämmung oder neue Fenster auf Energieverbrauch und Kosten auswirken. Abstrakte Zahlen aus Sanierungsberichten wurden so plötzlich greifbar.

Wer den Weg ins innere von Haus 27 fand, konnte sich außerdem zwei Vorträgen widmen: Um 13 Uhr ging es um energetische Sanierung von Gründerzeitgebäuden – wie lassen sich schmuckvolle Fassaden bewahren und gleichzeitig Wärme sparen? Um 15 Uhr stand die Zukunft des EW 58 im Mittelpunkt: Wie können diese Gebäude fit für die nächsten Jahrzehnte gemacht werden?

Der Potsdamer Tag der Wissenschaften hat einmal mehr gezeigt, wofür InNoWest steht: Forschung, die in der Region verwurzelt ist und die Menschen einlädt, selbst Teil davon zu werden. Wir freuen uns auf das nächste Mal.

Vielen Dank an den Veranstalter proWissen Potsdam e.V. für die tolle Organisaton des Events.

Gruppe von Menschen mit Namensschildern vor einem Zelt mit Luftballonbuchstaben, die "KI CHATBOT" bilden
Das InNoWest Team beim PtdW 2026. © FHP, Gilbert Wigankow

Impressionen vom PtdW 2026

Corinna Hartwig
Autor*in

Corinna Hartwig

Kommunikation

InNoWest-Chatbot