Projekt für die LAGA Wittenberge: Der Talking Tree - Wenn Bäume mit uns sprechen

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Modell des Talking Tree für die LAGA Wittenberge
Modell des Talking Tree für die LAGA Wittenberge

Die Herausforderung

Heimische Bäume leiden zunehmend unter den Folgen des Klimawandels – Trockenheit, Schädlinge und Luftverschmutzung setzen ihnen sichtbar zu, oft ohne dass die Öffentlichkeit es bemerkt. Gleichzeitig fehlt es an Formaten, die ökologische Zusammenhänge für ein breites Publikum greifbar machen. Das Transferprojekt "The Talking Tree" verbindet Umweltsensorik mit Künstlicher Intelligenz und verleiht der Natur buchstäblich eine Stimme: Ein Sensorknoten erfasst Temperatur, Bodenfeuchte, UV-Strahlung und Luftqualität – eine KI-basierte Sprachassistenz macht daraus einen "sprechenden" Baum, der Besucher*innen Auskunft über sein Befinden und seine Umgebung gibt.Unser Ansatz

Unser Ansatz

Wissenschaft erlebbar machen

Im Projekt bündeln die TH Brandenburg (Expertise Sensorik und KI) und die HNE Eberswalde (Expertise Forst, Pflanzen, Umwelttechnik) ihre Kompetenzen. Von der Sensorik über die Sprachassistenz bis zum Ausstellungsdesign entwickelt ein interdisziplinäres Team aus den Bereichen KI, Design, Medien und Datenmanagement den sprechenden Baum.

Der Prototyp entsteht in mehreren Phasen: von Anforderungsanalyse und Literaturrecherche über die iterative technische Entwicklung bis zu einer qualitativen Nutzerinnen-Studie. Im Anschluss wird das System für den Außeneinsatz realisiert – barrierefrei, robust und wetterfest – und in Workshops mit Studierenden, Schülerinnen und dem Team der Landesgartenschau Wittenberge vorgestellt.

Ziel ist der Einsatz eines Prototyps im Rahmen der Landesgartenschau Wittenberge von März bis Oktober 2027.

 

Ziele

  • Menschen aller Altersgruppen für den Schutz heimischer Bäume und die Folgen des Klimawandels sensibilisieren
  • Neue, spielerische Formate für Umweltbildung im öffentlichen Raum erproben
  • Potenziale für ressourcenschonende Bewässerungskonzepte und digitale Stadtentwicklung erforschen
  • Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Sensorik/KI-Expertise (THB) und Forst-/Umweltexpertise (HNEE) stärken
  • Die Projektergebnisse einem breiten Publikum im Rahmen der Landesgartenschau Wittenberge 2027 zugänglich machen
KI Testlabor an der TH Brandenburg
KI Testlabor an der TH Brandenburg

Projektbilder

Der InNoWest-Transferfonds – jetzt bewerben!

Bis Juli 2027 können sich alle Professor*innen und wissenschaftliche Mitarbeitende der drei Verbundhochschulen mit Projektideen bewerben – sobald sich Angehörige von mindestens zwei der drei Hochschulen zusammenfinden. Es werden sowohl Kleinförderungen bis 3000 € als auch größere Förderprojekte bis 20.000 € finanziert.

Neben Transferprojekten und angewandter Forschung ist auch die Vorarbeit zu Projektanträgen mit Bezug zum Wissens- und Technologietransfer und den Projektzielen von InNoWest förderfähig. Damit unterstützen wir sowohl die Zusammenarbeit zwischen den Verbundhochschulen als auch mit Praxispartner*innen.

Sie sind interessiert an einer Projektförderung? Informieren Sie sich zu weiteren Konditionen und kontaktieren Sie uns.

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