Wie entsteht eine gemeinsame Strategie in einem Projekt mit sehr unterschiedlichen Teilprojekten?

Mit dieser Frage startete im Mai 2025 ein Strategieprozess im Team Partizipation und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Zwei Personen sitzen vor mehreren Pinnwänden in einem Seminarraum und bereiten einen Workshop vor.
Workshopvorbereitungen zu Transferstrukturen und Transferstrategien. © Laura van Altena

Bis März 2026 haben die wissenschaftlichen Mitarbeitenden in mehreren Workshops – begleitet von Prozessmoderator und Organisationsberater Sebastian Schultz – ihre Zusammenarbeit reflektiert, strategische Perspektiven weiterentwickelt und die Rolle des Teams im Gesamtprojekt geschärft.

Schon beim Auftaktworkshop wurde deutlich:
Die vier Teilprojekte im Team Partizipation und Bildung für Nachhaltige Entwicklung arbeiten sehr unterschiedlich – in ihren Transferformaten, Forschungsanteilen und Zielgruppen. Gleichzeitig zeigte sich aber auch, wie viele Anknüpfungspunkte es gibt, um voneinander zu lernen und Synergien zu nutzen.

Gesammelte Brainstorming-Karten an einer Tafel
Eindrücke aus der Arbeitsphase. © Laura van Altena

Im Verlauf der Workshops wurden zentrale Herausforderungen des Teams sichtbar, mit denen alle vier Teilprojekte zu kämpfen haben:

  • Arbeiten im Spannungsfeld von Forschung, Transfer und regionaler Transformation
  • der hohe Zeitaufwand für Netzwerkarbeit und Vertrauensaufbau
  • begrenzte Möglichkeiten zur Einwerbung zusätzlicher Fördermittel

Ein besonders spannender Diskussionsstrang drehte sich um die Rolle der Zivilgesellschaft als Partnerin im Transfer.
Dabei wurde schnell klar: Für die einzelnen Projekte ist dieser Bezug unterschiedlich wichtig – und wird auch unterschiedlich definiert. Gleichzeitig eröffnete die Diskussion neue Perspektiven darauf, wie Transferprozesse zwischen Hochschule und Region gestaltet werden können.

Im abschließenden Workshop im März 2026 richtete sich der Blick schließlich auf eine zentrale Frage: Wie können Erkenntnisse aus Transferprojekten stärker in die Hochschulen zurückwirken? Dazu analysierten die Projektteams bestehende Transferstrukturen und entwickelten ihre jeweiligen Transferstrategien weiter.

Der Strategieprozess hat gezeigt:
Strategische Entwicklung mit unterschiedlich arbeitenden Teams entsteht selten auf einmal – sondern Schritt für Schritt, durch Austausch, Reflexion und gemeinsame Lernprozesse. Damit wurde eine wichtige Grundlage für die zweite Hälfte der Projektlaufzeit geschaffen und neue Perspektiven für Transfer und Zusammenarbeit im Team Partizipation eröffnet.

Eindrücke aus den Workshops

Laura van Altena
Autor*in

Laura van Altena

Koordination, Partizipation + Citizen Science

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