
Erkundungstour auf dem LAGA-Gelände: Treffen der wissenschaftlichen Mitarbeitenden in Wittenberge
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Am 21. Mai 2026 fand das 9. Treffen des Smart-Region-Netzwerks der DigitalAgentur Brandenburg statt. Auf Einladung der gastgebenden Stadt Frankfurt (Oder) war auch InNoWest vertreten: Für das Team Digitalisierung nahm Dr. Josephine Jahn teil, begleitet von Laura van Altena aus dem Team Partizipation.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Inputs und Workshops rund um digitale Beteiligung von Bürger*innen in Kommunen. Zunächst wurden Ergebnisse der Kommunalumfrage „Smart City / Smart Region“ 2026 des Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) Brandenburg sowie erste Auswertungen des Forschungsprojekts „Digitale Partizipation“ der Universität Leipzig vorgestellt. Beide Inputs boten spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen kommunaler Digitalisierung. In den anschließenden Austauschformaten zeigte sich, dass viele der vertretenen Kommunen bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten schon sehr erfahren sind, bezüglich partizipativer Prozesse aber noch eher am Anfang stehen.
Konsens bestand in Bezug darauf, dass die Themen der Beteiligung möglichst nah am Alltag der Bürger*innen ausgerichtet sein sollen und nicht zu allgemein formuliert werden. Zudem muss vorher klar kommuniziert werden, wie die Ergebnisse der Beteiligung sich später auf kommunale Entscheidungsprozesse auswirken (wie viel kann wirklich verändert werden?). Statt Vertrauen aufzubauen, entstehen bei Bürger*innen und auch Verwaltungsmitarbeiter*innen sonst (noch mehr) Frustration und Distanz. InNoWest hat den Kommunen daher empfohlen, sich fachliche Expertise zu Partizipation ggf. extern zu organisieren.
Auch im direkten Gespräch konnten wertvolle Impulse gesetzt werden. So ergab sich beim Mittagssnack ein spontaner fachlicher Austausch mit dem Gastgeber Maik Jahn zu bisherigen Beteiligungsformaten der Stadt Frankfurt (Oder) und möglichen Weiterentwicklungen.
Besonders praxisnah wurde es im zweiten Teil der Veranstaltung am Nachmittag. Dort stellten mehrere Kommunen positive Beispiele für digitale Beteiligung vor, darunter:
Gerade diese konkreten Praxisbeispiele sorgten für einen lebendigen Austausch zwischen den Kommunen und machten sichtbar, welches Potenzial digitale Beteiligung für Verwaltung und Stadtentwicklung bietet.
Die Veranstaltung bot uns Gelegenheit, unsere Kontakte aufzufrischen und zu erweitern, neue Gespräche anzustoßen und einen Eindruck vom Stand der Kommunen in Brandenburg bei der digitalen Partizipation zu bekommen.

Koordination, Partizipation + Citizen Science

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