
Gemeinsam Wissen schaffen: Was braucht Co-Forschung im ländlichen Raum?
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Das Projekt „StimmungsEcho“ fragte in mehreren Brandenburgischen Städten nach der Stimmung der Bewohner*innen. Wie ist das kollektive Wohlbefinden? Wir werfen einen Blick in die Ergebnisse.

Vom September 2025 bis zum April 2026 konnten Bürger*innen an verschiedenen öffentlichen Orten in der Region Oberhavel täglich ihre Stimmung eingeben. Danach wanderte das Projekt in die Uckermark. Das vom InNoWest-Transferfonds geförderte Wissenschafts-Kunstprojekt „StimmungsEcho“ wird gemeinsam von der Technischen Hochschule Brandenburg (THB), der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) sowie den Präsenzstellen der Brandenburger Hochschulen umgesetzt.
Per Hand- und Fußdrücker konnten Besucher*innen die Frage „Wie geht es Ihnen heute?“ in der interaktiven Eingabeeinheit des Projektes "StimmungsEcho" beantworten. Die Skala reichte dabei von 1=sehr gut bis 5= sehr schlecht. Auch eine Onlineeingabe war möglich.
Folgende Standorte waren dabei:
Auch quer durch die Uckermark war das Stimmungsecho an vier Bürgerwerkstatt-Standorten von Mai bis Juli zu Gast. Hier werden die Ergebnisse gegenwärtig bearbeitet.

Die bisherigen Auswertungen des StimmungsEchos umfassen vier verschiedene Standorte in Oberhavel. Über alle Standorte hinweg zeigt sich ein gemeinsames Grundmuster. Die positivste Bewertung (Wert 1) war jeweils am stärksten vertreten, gefolgt von Wert 2 („positiv“). Der mittlere Wert 3 („durchwachsen“) liegt konstant im Mittelbereich. Wert 4 („eher negativ“) ist übergreifend die am seltensten gewählte Kategorie, wohingegen Wert 5 („negativ“) in sehr unterschiedlicher Ausprägung an den Standorten gewählt wurde.
Zwischen den Standorttypen lassen sich strukturelle Unterschiede erkennen.
Im zeitlichen Verlauf sind an allen Standorten tagesabhängige Schwankungen erkennbar. Es zeigt sich keine lineare Entwicklung, sondern vielmehr eine dynamische Bewegung innerhalb der bestehenden Grundverteilung. Einzelne Tage weisen höhere Ausschläge auf, sowohl im positiven als auch im negativen Bereich. Negative Bewertungen treten punktuell auf und erscheinen nicht dauerhaft gebündelt.
Zusammenfassend entsteht über alle bisherigen Standorte hinweg ein differenziertes, jedoch insgesamt überwiegend positives Stimmungsbild. Die Verteilungen zeigen stabile Grundmuster mit standortspezifischen Besonderheiten, die im Wesentlichen durch unterschiedliche Erfassungszeiträume, Nutzergruppen und Beteiligungsintensitäten erklärbar sind. Mit wachsender Datenbasis werden insbesondere die neueren Standorte statistisch belastbarer, sodass langfristig noch klarere Entwicklungen sichtbar werden können.
Einzelheiten zu den Ergebnissen finden Sie auf der Projektseite.

Kommunikation und Social Media

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