
Masterarbeit: Wenn Praxispartner*innen erst nachträglich in die Wirkungsorientierung eingebunden werden
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Am 23. und 24. September fand an der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) erneut ein Workshop zur nachhaltigen Digitalisierung statt – diesmal mit Schüler*innen des von-Saldern-Gymnasiums aus Brandenburg an der Havel.

Drei 11. Klassen des von Saldern-Gymnasiums der Stadt Brandenburg an der Havel haben im Rahmen der Kennenlerntagen die Technische Hochschule Brandenburg (THB) besucht – und dabei eine spannende Reise in die Welt der nachhaltigen Digitalisierung (NaDi) erlebt.
Zu Beginn lernten die Schüler*innen die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit kennen:
Gerade beim Thema Smartphone-Nutzung wurde es konkret: Die Jugendlichen setzten sich kritisch mit ihrem eigenen Verhalten auseinander. Wie oft nutze ich mein Gerät? Welche Energie- und Rohstoffkosten stecken in jedem einzelnen Handy? Und wie lässt sich das bewusster gestalten?
Besonders eindrücklich war die Arbeit mit Klemmbausteinen als Visualisierungstool. Spielerisch bauten die Klassen Szenarien nach, die zeigen sollten, wie sich das individuelle Kauf- und Nutzungsverhalten auf Wasserverbrauch, CO₂-Ausstoß und Arbeitsbedingungen auswirkt - sei es im Alltag, in der Schule oder in Unternehmen. So wurde abstrakte Theorie greifbar und erlebbar.

Im letzten Teil des im Rahmen des InNoWest-Projektes entwickelten Workshops schlüpften die Schüler*innen in eine neue Rolle: Sie selbst wurden zu Nachhaltigkeitsberatenden. Dabei konnten sie sich entscheiden, ob sie ein Smartphone, eine App oder eine Webseite nachhaltiger gestalten wollten.
In Kleingruppen nutzten die Lernenden das zuvor erarbeitete Wissen und bewerteten anhand klarer Kriterien zur Nachhaltigkeit, wie umweltfreundlich, sozialverträglich und ökonomisch sinnvoll die vorgestellten IT-Produkte aus dem Alltag: Smartphone, Webseite oder App, waren. Anschließend entwickelten sie kreative Vorschläge, wie die Produkte realistisch nachhaltiger gestaltet werden könnten – von neuen Funktionen über ressourcenschonende Konzepte bis hin zu Ideen für faire Produktionsbedingungen.
Zum Abschluss präsentierte jede Gruppe ihre Ergebnisse in einem Pitch vor den anderen. Dabei zeigten die Jugendlichen viel Kreativität und Engagement. Als Jury kürten sie schließlich die überzeugendsten Ideen – und die Gewinner*innen durften sich über Preise freuen.
Der NaDi-Workshop an der TH Brandenburg war nicht nur eine Einführung in ein hochaktuelles Thema, sondern auch ein lebendiges Beispiel dafür, wie praxisnahes Lernen funktioniert. Mit Begeisterung, Teamarbeit und viel Neugier haben die Schüler*innen erlebt, dass Nachhaltigkeit und Digitalisierung keine Gegensätze sind – sondern zusammen gedacht werden müssen.

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