
Über 116.000 Aufrufe – breites öffentliches Interesse an DDR-Serienbau
Mit über 116.000 Aufrufen (Angabe des Redakteurs, Stand: Januar 2026) hat ein Artikel der Märkischen Allgemeinen Zeitung zum Thema …
Das Laub eines Baumes fungiert in der Natur wie eine hochspezialisierte Schutzhülle. Im Transferfonds Projekt NoVa Leaves wird daran geforscht, diese natürlichen „Abwehrstoffe“ wie einen biologischen Werkzeugkasten zu nutzen, um moderne Baustoffe widerstandsfähiger zu machen.

Im 2025 gestarteten Projekt NoVa Leaves wird direkt am Laub geforscht. Nun haben die ersten Materialtests begonnen.
Der Forschungsprozess begann mit der gezielten, sortenreinen Ernte von Eichen- und Platanenlaub. Die Trocknung in einfachen Jutesäcken stellte sich im Hinblick auf die Logistik als eine hochgradig effiziente und pragmatische Lösung heraus. Nach der manuellen Zerkleinerung des Materials folgte die wissenschaftliche Charakterisierung sowie die Extraktion isolierbarer Inhaltsstoffe.
Diese Voruntersuchungen lieferten bereits wegweisende Erkenntnisse: Mit einer Ausbeute von ca. 10 % Feststoff aus dem Trägermaterial wurde das Potenzial des Laubes als bisher weitestgehend ungenutzten Ressource untermauert. Besonders vielversprechend ist die Identifizierung von Fetten, Ölen und Wachsen. Diese natürlichen Schutzwirkstoffe des Baumes werden im weiteren Projektverlauf gezielt als Wirkstoffe gegen Schimmelpilzbefall sowie als Additive für biobasierte Klebstoffe in nachhaltigen Dämmplatten erprobt.
Die Funktionalisierung dieser organischen Stoffe bietet eine wissenschaftlich fundierte Basis, um ökologische und technische Vorteile im Bauwesen zu vereinen. Gemeinsam mit Praxispartnern wie der Dr. Otto GmbH, werden im Projekt nun Materialtests durchgeführt, in denen Laubmaterial und Bindemittel zu einem Festkörper vereinigt werden.
Hinweis: Die Laubentnahme erfolgte nur aus urbanen Umfeldern, wo die Flächen der Ablagerung weitestgehend versiegelt waren. Es ist nicht angedacht, das Laub dem natürlichen Kreislauf zu entziehen.
Bis Juli 2027 können sich alle Professor*innen und wissenschaftlichen Mitarbeitenden der drei Verbundhochschulen mit Projektideen bewerben – sobald sich Angehörige von mindestens zwei der drei Hochschulen zusammenfinden. Es werden sowohl Kleinförderungen bis 3000 €, als auch größere Förderprojekte bis 20.000 € finanziert.
Neben Transferprojekten und angewandter Forschung, ist auch die Vorarbeit zu Projektanträgen mit Bezug zum Wissens- und Technologietransfer und den Projektzielen von InNoWest förderfähig. Damit unterstützen wir sowohl die Zusammenarbeit zwischen den Verbundhochschulen als auch mit Praxispartner*innen.
Sie sind interessiert an einer Projektförderung? Informieren Sie sich zu weiteren Konditionen und kontaktieren Sie uns.

Koordination Transferort Wittenberge

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