
Starke Präsenz: InNoWest auf der Konferenz für Partizipative Wissenschaften (PartWiss) 2025
Die PartWiss 2025 (12. bis 14. November) im Leipziger Kubus stand unter dem Motto „Gemeinsam forschen – Impulse …
Vom 10.-12. September 2025 fand in Heilbronn die 20. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) unter dem Titel „Die gesellschaftsrelevante Hochschule – Wie kann Integration von Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft gelingen?“ statt.

Die Tagung widmete sich der Frage, wie Hochschulen die Brücke zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft in den drei Feldern Forschung, Lehre und Transfer effektiver gestalten können und welche Auswirkungen eine solche Zusammenarbeit auf die Forschungs- und Lehrprojekte hat. Ein Themenbereich der Tagung, der im Zentrum von zwei Panels stand, waren die transdisziplinären Ansätze in der Hochschulbildung und Forschung mit der Frage, welche Methoden der Transdisziplinarität sich bewährt haben und wie diese sich nachhaltig in den Hochschulalltag integrieren lassen.
In einem Vortrag mit dem Titel: „Transferorientierte Verbundprojekte im Spannungsfeld zwischen fachlicher Expertise und transdisziplinärer Strukturbildung: Möglichkeiten und Perspektiven des (institutionalisierten) Kompetenzaufbaus am Beispiel des Forschungsverbunds InNoWest“ präsentierten wir vom Team Wissenstransfer unsere Erfahrungen in der Kompetenzentwicklung bei der Anwendung transdisziplinärer Methoden und diskutierten die Potenziale und Grenzen einer entsprechenden Weiterbildung während der Projektarbeit. Dabei wurde auch auf die Ambivalenz zwischen dem transdisziplinären Forschungsmodus und den oftmals auf fachliche Expertise angelegten Qualifikationszielen und Leistungskriterien an den wissenschaftlichen Einrichtungen eingegangen. Außerdem stellten wir unsere Erfahrungen bei einem institutionalisierten Aufbau transdisziplinärer Kompetenzen in der Hochschulbildung vor.

Mit uns im Panel waren noch zwei weitere Vorträge vertreten: Dr. Gabriela Michelini (FHP) und Laura Awad (HNEE) präsentierten die Ansätze und Vorgehensweisen aus dem Forschungsprojekt „TDR4HAW - Transdisziplinäre Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften“ . Dr. Isabel Roessler (CHE) stellte die ersten quantitativen Ergebnisse zu Transdisziplinarität im Spiegel der Forschungslandkarte vor. In der Diskussion in unserem Panel wurde u.a. reflektiert, inwiefern Veränderungen des Wissenschaftssystems erforderlich sind, damit die spezifischen Bedingungen in transdisziplinären Projekten (wie z.B. zeitaufwändige praxisintegrierende Arbeitsprozesse, Balance aus wissenschaftlicher Innovation und Anwendungsreife, notwendige Kompetenzen in inter- und transdisziplinärer Wissensintegration) bei den Förderbedingungen berücksichtigt werden und sich nicht nachteilig auf die Karrierechancen von (Nachwuchs)Wissenschaftler:innen auswirken.
Insgesamt war die Tagung getragen von Aufbruchstimmung und Veränderungswillen, um gemeinsam eine gesellschaftsrelevante Hochschule für die Zukunft zu entwickeln.

Koordination + Wissensmanagement

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Beim diesjährigen Treffen der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen von InNoWest kamen wir in den …